TheaterZittau

Jüngstes Spitzenorchester gastiert im Zittauer Theater

Gerade einmal 11 Jahre alt sind die jüngsten Mitglieder der Deutschen Streicherphilharmonie und mit 18 Jahren gehören sie bereits zu den »Alten« in Deutschlands jüngstem Spitzenorchester. Der beste Streichernachwuchs aus dem bundesweiten Raum ist hier versammelt und beeindruckt das Publikum auf deutschen und internationalen Bühnen mit seinem hohen technischen Können und hinreißender Spielfreude. Am Freitag, den 12. Juli ist die Deutsche Streicherphilharmonie zu Gast am Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Deutsche Streicherphilharmonie in der Oberlausitz gastiert. Sie ist immer wieder gern gesehener Gast bei der Sternemanufaktur in Herrnhut und beim Lausitzer Musiksommer 2016 brillierte sie im Dom zu Bautzen. Nun freuen sich die jungen Musikerinnen und Musiker, am 12. Juli, um 17:00 Uhr im Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau zu konzertieren. Unter der Leitung ihres Chefdirigenten Wolfgang Hentrich spielen sie in der ersten Konzerthälfte Johann Sebastian Bachs Brandenburgisches Konzert  Nr. 3 und das Klavierkonzert Nr. 2 von Frédéric Chopin  – letzteres solistisch wunderbar besetzt mit der koreanischen Pianistin SoRyang, mit der das Orchester bereits eine erfolgreiche und bereichernde Zusammenarbeit verbindet. Mit der Kammersymphonie op. 110a von Dmitri Schostakowitsch steht im zweiten Konzertteil ein Werk auf dem Programm, das Publikum wie Musiker gleichermaßen zutiefst berührt. Im Anschluss daran weiterzuspielen und -zuhören, ist eine Herausforderung besonderer Art, einfühlsam gelöst mit Edward Elgars »Nimrod«. Furios endet dann der Ausklang mit Antonio Vivaldis »Sommer« aus den vier Jahreszeiten, op. 8.

Nach Zittau erwarten den jungen, hochbegabten Streichernachwuchs in diesem Jahr ein besonderer Konzerthöhepunkt: Am 14. Juli gastiert die Deutsche Streicherphilharmonie zum zweiten Mal in einem der berühmtesten Konzertsäle der Welt, dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Hier werden sie unter anderem erneut gemeinsam mit der Pianistin SoRyang das Klavierkonzert Nr. 2 von Chopin spielen.

Die Mitglieder der Deutschen Streicherphilharmonie haben sich über ein Probespiel für die Mitwirkung in dem Bundesauswahlorchester qualifiziert und treffen sich mehrmals im Jahr zu Probenphasen und Konzertreisen. Die hohe Qualität des einzigartig differenzierten Streicherklangs ist vor allem durch die kontinuierliche Arbeit mit dem langjährigen Dozententeam – allesamt Mitglieder des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, dem Patenorchester der DSP – geprägt. 1973 in (Ost-)Berlin als Rundfunk-Musikschulorchester gegründet, ist das Ensemble seit 1991 in der Trägerschaft des Verbandes deutscher Musikschulen. Die Deutsche Streicherphilharmonie wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.