Zittau und Umgebung

Einweihung der Rettungswache Görlitz, Reichertstraße 112

Nach knapp zwei Jahren Bauzeit konnte heute, 13. Mai 2019, die sanierte und umgebaute Rettungswache in Görlitz auf der Reichertstraße 112 eingeweiht werden. In Anwesenheit von Landrat Bernd Lange und des Leiters des Amtes für Hoch- und Tiefbau Dieter Peschel, der Planungs- und Baufirmen sowie Vertretern der Stadt Görlitz und der Landkreisverwaltung und der ASB-Geschäftsführerin Silke Lorenz wurde die neue Rettungswache dem Leistungserbringer des Rettungsdienstes, dem ASB Rettungsdienst und Katastrophenschutz gGmbH Görlitz (ASB), übergeben.

Der Teilneubau und die Sanierung des Gebäudes wurden notwendig, um die Rettungswache den heutigen Erfordernissen und den technischen Standards anzupassen. Zudem wurden damit die Vorgaben des Kreistages umgesetzt, die ursprünglich mangelhaften Bedingungen zu beseitigen. Neben den neu geschaffenen optimalen Arbeitsbedingungen für die Einsatzkräfte werden mit den zwei Standorten in Görlitz nun auch die Vorgaben der Hilfsfristen im Rettungsdienst eingehalten. Betrieben wird die Rettungswache rund um die Uhr von 12 Mitarbeitern des ASB Görlitz. An diesem Standort sind drei Krankentransportwagen, zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug untergebracht.

Entstanden sind zwei neue Fahrzeughallen mit jeweils drei Stellplätzen, zwei mit Waschplätzen, die sich in der Krankentransportwagenhalle befinden. Über einen Zwischenbau sind die Hallen mit dem Hauptgebäude verbunden. Das entstandene Verbindungsgebäude enthält neben verschiedener Funktionsräume, Räumlichkeiten für Dekontamination und Desinfektion, ein KFZ-Lager, einen Geräteraum sowie verschiedene Lagerräume. Entsprechend den aktuellen Anforderungen wurden die Umkleide- und Sozialräume im Erdgeschoss saniert und der Anschluss an die vorhandenen Medien und die Regen- und Schmutzwasserleitungen erneuert. Mit der Erweiterung der Freianlagen um fünf Mitarbeiterstellplätze wurde das Bauvorhaben abgeschlossen.

Der Neubau besteht teils aus Mauerwerk und Stahlbetonkonstruktion mit dem entsprechenden Wärmedämmverbundsystem. Die Bruttogrundfläche für den Neubau beträgt 576 Quadratmeter, davon entfallen auf die Hallen 414 Quadratmeter. Die geplanten Baukosten betragen rund 1,4 Millionen Euro und werden von den Kostenträgern (Krankenkassen, Verbände, Ersatzkassen) in voller Höhe refinanziert.

Am Bauvorhaben haben Firmen aus Markersdorf, Hirschfelde, Hochkirch, Friedersdorf, Bautzen, Oderwitz, Ebersbach-Neugersdorf, Kottmar, Hoyerswerda, Radeberg, Görlitz, Herrnhut, Holtendorf und Löbau mitgewirkt. Für die Planung und Umsetzung des Baus waren die Planungsbüros Noack + Noack Ingenieure und Bernadi Ingenieure aus Görlitz beauftragt.

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