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Ein Großaufgebot von Polizei und Rettungsdienst wurde am Dienstagmittag zum Beruflichen Schulzentrum “Konrad Zuse” in Hoyerswerda gerufen. Laut ersten Informationen der Polizei handelt es sich um eine derzeit unklare Bedrohungslage im Schulgebäude. Entsprechende Einsatzkräfte seien vor Ort und das Einsatzgebiet weiträumig abgesperrt. Der Rettungsdienst wurde zu einem Massenanfall von Verletzten gerufen und behandelt am Einsatzort erste Opfer. Ein Bereitstellungraum wurde eingerichtet, um für weitere Maßnahmen gerüstet zu sein.
Ein Amoklauf eines Schülers ist derzeit nicht auszuschließen. Nach ersten Informationen sollen die Schüler nun zu einem Sammelpunkt an einem nahen Einkaufsmarkt gebracht werden.
Nach Angaben von einer Schülerin des Berufsschulzentrums soll es eine schriftliche Drohung gegeben haben. Eltern hatten in den vergangenen Minuten vermehrt mit ihren Kindern im Gebäude Kontakt. Schüler und Lehrer hätten sich zunächst in den Räumen verbarrikadiert und warten nun auf Anweisungen der Polizei.
Die Käthe-Kollwitz-Straße sowie umliegende Straßen sind derzeit voll gesperrt.

Schriftliche Amokankündigung löst Großeinsatz der Polizei aus ~ offizielle Polizeiausbildung

Am Dienstag hat im Bereich einer Bildungseinrichtung an der Käthe-Kollwitz-Straße in Hoyerswerda ein Großeinsatz der Polizei stattgefunden. Grund für das Aufgebot war ein Schriftstück, auf welchem eine Amoktat angekündigt wurde, welches im Gebäude gefunden wurde. Dies nahm die Polizei sehr ernst und leitete sofort erste Maßnahmen ein.

Insgesamt etwa 60 Einsatzkräfte der Polizeireviere Hoyerswerda, Bautzen und Weißwasser sowie des Einsatzzuges kamen vor Ort und setzten eine sofortige großräumige Absperrung des gesamten Bereichs um. Auch Diensthunde, das Kriseninterventionsteam sowie der Katastrophenschutz, Rettungsdienst und die Feuerwehr fanden sich ebenfalls vor der Berufsschule ein.

Nach der Auslösung des internen Amokalarms und der Verständigung der Polizei, verblieben alle Schüler und Lehrer zunächst im Schulgebäude. Anschließend begannen die Einsatzkräfte Raum für Raum die Klassen unter Polizeischutz aus dem Gebäude zu geleiten. In einer nahe gelegenen Sammelstelle überprüften die Beamten die Identitäten der insgesamt rund 900 Schüler und Lehrer. Rettungskräfte standen zur medizinischen Versorgung bereit. Nach aktuellen Erkenntnissen klagte ein Schüler über Übelkeit, abgesehen davon gab es keine Verletzten. Alle Minderjährigen übergaben die Ordnungshüter im Anschluss an ihre Eltern. Erwachsene Schüler konnten nach Abschluss der Maßnahmen selbstständig nach Hause gehen.

Nach der Räumung des Schulzentrums erfolgt nun die Durchsuchung des gesamten Gebäudes. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen aufgrund der Androhung einer Straftat gegen Unbekannt auf.

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